Alpaka Therapie/Aktivitäten und Coaching - Sonnenscheinhof Alpakas

Presseveröffentlichung am 1.1.2019 in Mopo-Online und Focus.de
Kuschel-Hilfe auf dem Sonnenschein-Hof
Eigentlich kennt man Alpakas als Tiere aus den südamerikanischen Anden, doch die Tiere, die aus der Familie der Kamele kommen, sind auch hier im Norden als Therapietiere im Einsatz. So seien Alpakas sehr freundlich und liebenswürdig, wie Jutta Kanzler vom Sonnenscheinhof Alpaka im schleswig-holsteinischen Lasbek-Gut bei Bad Oldesloe erzählt. „Die Tiere lösen bei Menschen mit Demenz oder ADHS Glücksgefühle aus, weil sie sehr menschlich wirken, einfühlsam und sehr zutraulich sind.“ Das auffordernde Wesen der Alpakas fördert Sprachvermögen, Motorik und das Selbstvertrauen vor allem bei älteren Menschen. „Das kuschelige Fell der Tiere lädt auch Personen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit zum Streicheln ein“, so Kanzler. Den Alpaka-Hof von Jutta Kanzler, auf dem auch noch Ponys, Hühner, Gänse und Hunde leben, wird häufig von Senioren-, oder Kindergruppen besucht. Kanzler und ihre tierischen Helfer sind zudem in Seniorenheime unterwegs. Infos: www.sonnenscheinhofalpakas.de









Bericht und Foto, Abendblatt Plus 10.02 2018 von Verena Künstner
Tiertrainerin Jutta Kanzler mit ihren Alpakas Dante und Ronja. Mit ihnen besucht sie auch Senioren- und Pflegeheime

In Ahrensburg entsteht eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Dort kommen auch Esel, Alpakas und Pferde zum Einsatz.
Ahrensburg/Lasbek.  Grete kann kein Abschlusszeugnis im Fach Heilerziehungspflege vorweisen. Sie kennt weder medizinische Fachbegriffe, noch hat sie sich jemals mit den Merkmalen von Psychosen auseinandergesetzt. Und trotzdem hilft Grete Menschen, die geistig, körperlich und psychisch beeinträchtigt sind – und zwar als tierische Therapeutin. Grete ist eine acht Jahre alte Eseldame, die auf Gut Wulfsdorf in Ahrensburg aufgewachsen ist. Dort, auf dem Gelände des Biohofes am Bornkampsweg, entsteht derzeit eine neue Werkstatt der Hermann-Jülich-Werkgemeinschaft. Reittherapien stärken das allgemeine Wohlbefinden Die Einrichtung bietet bereits in Hamfelde/Stormarn, Köthel und an einem anderen Standort in Ahrensburg Wohn- und Arbeitsplätze für Menschen mit meist schwersten mehrfachen Behinderungen. „Viele unserer Bewohner und Beschäftigten können sich nicht auf herkömmliche Art und Weise ausdrücken“, sagt Anke Brammen, Leiterin der Werkgemeinschaft. Sie zeigen autistische Züge, sind mit dem Downsyndrom zur Welt gekommen oder schwer traumatisiert. Auf scheinbar einfache Fragen wie „wie geht es dir?“, „was würdest du gern machen?“ oder „wobei fühlst du dich wohl?“ antworten sie selten allgemein verständlich. Manche antworten auch gar nicht. „Diesen Menschen möchten wir trotzdem nahekommen und ihnen eine positive, individuelle Entwicklung ermöglichen“, sagt Anke Brammen. Daher fiel die Entscheidung, in der neuen Werkstatt in Ahrensburg die sogenannte tiergestützte Therapie anzubieten. Vier Pferde und zwei Esel sollen die therapeutische Arbeit ergänzen. „Und das schon allein durch ihre Anwesenheit“, sagt Brammen. Gute Erfahrung mit Tieren hat die Werkgemeinschaft am Standort Köthel gemacht. Dort können Betreute eine Reittherapie machen. Sie stärkt das Körperbewusstsein und damit das allgemeine Wohlbefinden. „Ein tier will nichts erzwingen und reagiert ganz natürlich“ Die Heimleiterin ist davon überzeugt, dass Tiere einen Zugang zu Behinderten finden, der vielen Menschen verwehrt bleibt. Sie sagt: „Ein Tier will nichts erzwingen, lässt sich nicht durch Äußerlichkeiten beeinflussen und reagiert ganz natürlich. Das schafft eine Atmosphäre, in der unsere Betreuten sich entspannen und loslassen können.“ Wie eng der Kontakt zu Esel und Pferd letztendlich sein soll, entscheide der Therapierte selbst. Dass Tiere eine Brücke bilden können, die den Zugang zu in sich gekehrten Menschen ermöglicht, erfährt Jutta Kanzler beinahe täglich. Auf ihrem Sonnenscheinhof in Lasbek bietet sie ebenfalls tiergestützte Therapien an. Seit 2013 hilft sie gemeinsam mit ihren Alpakas Ronja, Dante, Paule und Timo Krankheits- und Stressgeplagten bei der Bewältigung ihrer Probleme. Die ursprünglich aus den Anden stammenden Tiere kommen direkt auf dem Hof, aber auch in Pflegeheimen und Tagesstätten zum Einsatz. „Ihre freundliche, ausgeglichene Art macht sie zu perfekten Co-Therapeuten“, sagt Jutta Kanzler. Die Trainerin mit sonderpädagogischer Ausbildung will vorab meist gar nicht genau wissen, welche Diagnose ihre Klienten haben.  „Bei uns geht es um die reine Freude an der Begegnung mit den Tieren. Daraus entwickelt sich häufig von ganz allein eine heilsame Beziehung.“ Da sei beispielsweise der dreijährige Junge gewesen, der nicht laufen wollte. Kein Arzt konnte sagen, warum. „Auf der Weide mobilisierte er plötzlich seine Kräfte, um seinem Alpaka entgegen zu gehen“, erzählt Jutta Kanzler. Oder der Vierjährige, dessen allererste Worte „Paule, komm!“ waren. Es klingt wie ein Wunder, doch für die Lasbekerin erklären sich die Erfolge ganz einfach. Sie sagt: „Alpakas sind sehr sensibel und sanft. Das weicht eventuelle Abwehrmechanismen beim Menschen auf, die Konzentration gilt ganz dem Tier.“ Auf dem Lasbeker Sonnenscheinhof setzt Jutta Kanzler neben ihren vier Alpakas auch Kaninchen, Hunde und Haflinger ein. Pferd, Esel, Hund oder Alpaka – ob sich ein Tier für Therapiezwecke eignet, muss im Einzelfall geprüft werden. So unterschiedlich die Charaktere von Menschen sind, so individuell sind auch Vierbeiner. Grundsätzlich gilt, dass das Wesen des tierischen Therapeuten von Natur aus gutmütig und gelassen sein sollte. Nur dann ist ein intensives Training sinnvoll, das auf künftige Einsätze vorbereitet. Das Tier muss damit zurechtkommen, dass der Mensch neben ihm plötzlich anfängt zu schreien, auf ihm herum klopft, es grob anfasst. Dabei hilft die Anwesenheit von Personen, denen wiederum die Tiere vertrauen können. Das gilt bei der Arbeit von Jutta Kanzler ebenso wie für die neue Ahrensburger Werkstatt der Hermann-Jülich-Werkgemeinschaft, die ihren Schwerpunkt in Garten- und Pferdepflege haben wird. Deshalb sucht Heimleiterin Anke Brammen bis zur Eröffnung im Herbst noch „reitende Krankenschwestern und Gärtner“. Heißt: Die Bewerber sollten neben ihrem Fachwissen eine Leidenschaft für Pferde mitbringen. Und natürlich auch für Eseldame Grete und ihren Artgenossen. Abendblatt PLUS




Wir waren am 18.Juli 2015 in der Sendung " DAS" NDR zu sehen. Ein Beitrag von unseren Alpakas Dante und Ronja im Senioren Domicil Ahrensburg.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-
Welt,sendung396832.html


Die Sonnenscheinhof Alpakas waren am 26.2.15 im Domicil- Seniorenpflegeheim in Ahrensburg. Dante und Ronja haben wieder viel Freude und Spaß für die Bewohner gebracht. Auch die Bewohner, die nicht an der großen Runde teilnehmen konnten wurden von Dante und Ronja auf ihren Zimmern besucht. Fahrstuhl fahren und die Besuche in den Zimmer machen den Beiden viel Spaß.
Bericht vom 28.2.15 in der Bild Zeitung Hamburg,
Redakteuerin Antonia Sell
Nanu! Was machen diese Alpakas im hohen Norden?

www.stormarnlive.de, von Finn Fischer
Ein bisschen sehen sie aus wie eine fleischgewordene Karikatur eines Lamas. Alpakas sind eine domestizierte, aus Südamerika stammende Kamelform. Vier von ihnen leben seit kurzem auf dem Sonnenscheinhof in Lasbek. Sie heißen Ronja, Dante, Paule und Timo.
Jutta Kanzler hat sich einen Traum erfüllt. "Ich war schon immer von diesen Tieren begeistert und wollte schon lange Alpakas halten." Es ist vor allem das Wesen dieser Kamelgattung, dass es der Tierliebhaberin angetan hat.Ein Alpaka-Hengst kommt direkt aus den südamerikanischen Anden, die anderen drei stammen aus heimischer Zucht."Sie haben einen eigenen Kopf, sind aber auch sehr sensibel. Trotzdem sind es keine Kuscheltiere", sagt Jutta Kanzler. "Die Tiere können Menschen sehr gut einschätzen. Sie werden auch als die Delfine des Nordens bezeichnet."Wie die Meeressäuger werden Alpakas daher auch zu Therapiezwecken eingesetzt."Diese sensiblen Tiere reflektieren und scannen jeden Menschen sofort, vor allem bei Menschen mit Handicap sind sie besonders einfühlsam und bauen somit eine ganz besondere Verbindung auf", so die Alpaka-Ausbilderin.Gerade bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und ADHS aber auch bei Autismus und anderen Defiziten erzielt die Arbeit mit den Alpakas große Erfolge.Worin sich das aufmerksame Alpaka-Wesen begründet ist allerdings wenig erforscht.Die Haltung dieser Lamagattung ist wenig anspruchsvoll. "Natürlich wird viel Platz benötigt. Alpakas mögen nicht eingesperrt sein. Wir haben einen offenen Stall."Sie brauchen eine saubere Umgebung, Spezialfutter und regelmäßige Wurmkuren. Einmal im Jahr müssen die Tiere von ihrer Wolle befreit werden. Kanzler: "Ansonsten sind sie sehr Pflegeleicht, gesellig und gut mit anderen Tieren zu halten."Das sollten sie auf dem Sonnenscheinhof Alpakas auch sein. Neben vier Alpakas leben dort auch noch vier Pferde (drei Hafflinger und ein Shetty), Gänse, Hühner, Meerschweinchen und ein Kater.

Dante und Ronja
bei der Arbeit im Fasanenhof, Bargteheide.
Bericht in der Tina vom 24.02.2016

Lübecker Nachrichten Bericht von Bettina Albrod
http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Zutrauliche-Alpakas-als-Therapietiere
Weitere Veröffentlichungen:
Wochenblatt, RSH, Bild Zeitung
Welle Nord, Tina
TV NDR , Das rote Sofa DAS
Sat 1